Neue Ausgabe https://paper.li/Die-Gesellschaft-und-Politik-Zeitung#/

Dienstag, 18. März 2014

Sind die vereinten Nationen jetzt nicht dazu verpflichtet, auch den offenbar von Moskau gesteuerten Krim-Akt gerichtlich ... auf die Rechtmäßigkeit hin überprüfen zu lassen!

Natürlich hätte eine gerichtliche Überprüfung hinsichtlich der Pflichterfüllung
von seiten des UN Sicherheitsrates gegenüber den Menschen in Syrien doch
schon längst stattfinden müssen!

Was unweigerlich zur Folge haben müsste, dass besonders, aber nicht nur,
Moskau u.a. das Veto-Recht aberkannt werden müsste!
Die Welt wird auch gewissermaßen von einer Veto-Diktatur regiert!
Mit herzlichen Grüßen Thomas Karnasch

Dienstag, 11. März 2014

Unglaublich: Krim-Machthaber besiegeln heute praktisch ihren "Staatsstreich" - ihren Putsch!

Faktisch ist sowas im Grunde nur in Diktaturen oder autokratisch beherrschten
Ländern möglich! Die Krim-Machthaber entpuppen sich immer mehr als Demokratie-
Anfänger. Was den auf der besetzten Halbinsel Krim lebenden Menschen eigentlich zu denken geben sollte!

Offensichtlich liegen den Krim-Machthabern konkrete Hinweise vor, die auf eine
Ablehnung bei dem geplanten und ohnehin rechtswidrigen Referendum durch die
Mehrheit der Krim-Bevölkerung schließen lassen.
Weshalb diese jetzt diesen doch törichten Akt vornehmen.
In einem wirklichen Staat hat nur die Bevölkerung das Recht, über eine Volksab-
stimmung einen derart weitreichenden Schritt vorzunehmen!
Hat Moskau möglicherweise dazu geraten ??

Möglicherweise müssten auch infolge des im Grunde rechtlich bedeutunglosen
Referendums Befürworter einer Abspaltung Richtung Russland die Krim in
Richtung Russische Föderation verlassen!
Mit herzlichen Grüßen Thomas Karnasch

P.S. Ähnliches würde auch auf das ukrainische Innland bezogen zutreffen.


Flotte wird einbehalten

Krim-Parlament ruft die Unabhängigkeit aus

Sergej Aksjonow Krim-Regierungschef Sergej Aksjonow mit Anhängern in Simferopol (© Reuters)
Die neuen Machthaber auf der Krim haben die Halbinsel bereits jetzt für unabhängig erklärt. Das sei notwendig, um das Referendum über eine Abspaltung durchzuführen. Die pro-russische Regionalregierung will die beschlagnahmten Schiffe nicht herausrücken und zudem ukrainische Kraftwerke übernehmen. Unterdessen wirft der abgesetzte ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch seinen Gegnern in einer Rede vor, die Ukraine in einen Bürgerkrieg stürzen wollen.

+++ Jazenjuk wird Obama in Washington besuchen +++
+++ Kurz:" Keine positiven Signale aus Moskau" +++
+++ Trifft Kurz hier den neuen Präsidenten der Ukraine? +++


78 von 99 Abgeordneten stimmten für die Abspaltung von der Ukraine. Damit hat das Parlament die Halbinsel formell für unabhängig erklärt. Zur Begründung hieß es, der Schritt sei juristisch notwendig für den geplanten Beitritt der Krim zur Russischen Föderation wie auch für die Durchführung des umstrittenen Referendums darüber am 16. März. Laut ukrainischer Verfassung dürfen einzelne Gebiete keine Volksabstimmungen beschließen.

Das ukrainische Parlament hat der regionalen Volksvertretung auf der Krim ein Ultimatum bis Mittwoch gesetzt, um das geplante Referendum über eine Abspaltung abzusagen. Andernfalls müsse das Regionalparlament mit seiner Auflösung rechnen, heißt es in der am Dienstag in Kiew verabschiedeten Resolution. Die Kiewer Führung hat auch den moskautreuen Ex-Gouverneur des Gebiets Charkow, Michail Dobkin, festnehmen lassen.

"Ukrainische Flotte wird verstaatlicht"
Die selbst ernannte Krim-Führung will die im Hafen von Sewastopol stationierten ukrainischen Kriegsschiffe konfiszieren und nicht an die Regierung in Kiew zurückgeben. Die Fahrrinne sei bereits blockiert, so der moskautreue Regierungschef Sergej Aksjonow am Dienstag zur Agentur Ria Nowosti: "Die dortige ukrainische Flotte wird verstaatlicht - wir sind nicht im Begriff, die Schiffe herauszugeben".

Auch die Infrastruktursoll teilweise ins Eigentum der Halbinsel übergehen. Aksjonow kündigte an, dass außer der Flotte auch Kraftwerke und der Energieversorger Tschernomorneftegas beschlagnahmt würden. "Es gibt eine ganze Liste von derzeit ukrainischen Objekten", sagte er. Privateigentum sei nicht betroffen. Ukrainische Soldaten, die nicht die Seite wechseln wollten, müssten die Halbinsel verlassen.

Der Luftraum über der ukrainischen Halbinsel ist für Verkehrsflugzeuge mittlerweile gesperrt. Ein ukrainisches Flugzeug wurde am Dienstag auf dem Weg von Kiew nach Simferopol auf der Krim abgewiesen und musste in die Hauptstadt zurückkehren.

Nachbarschaftshilfe: 720 Millionen Euro
Russland wird der Halbinsel unter die Arme greifen. Krim-Vizeregierungschef Rustam Temirgalijew sagte, Russland habe der Autonomen Halbinsel eine Soforthilfe von einer Milliarde US-Dollar (etwa 720 Millionen Euro) in Aussicht gestellt. Die Führung in Simferopol wolle die Tranche für Gehälter und Renten nutzen, nachdem die Zentralregierung in Kiew den Geldhahn zugedreht habe.

Der gestürzte ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch trat im russischen Rostow vor die Kameras. Er warf während der im russischen Fernsehen übertragenen Rede seinen Gegnern vor, einen Bürgerkrieg im Land zu planen. "Das Handeln gegen mich war Terror", sagte Janukowitsch.

Janukowitsch schließt Rückkehr nach Kiew nicht aus
Der 63-Jährige betonte, er sei weiterhin der rechtmäßige Präsident und Oberbefehlshaber. Die Armee solle keine "kriminellen Befehle" befolgen. "Wenn es die Umstände zulassen, kehre ich nach Kiew zurück". Janukowitsch beziechnete die für den 25. Mai angesetzten Präsidentenwahlen als illegal, zum geplanten Russland-Referendum auf der Krim bezog er nicht Stellung.

Sonntag, 9. März 2014

Geeignete Sanktion gegenüber unverständlichem Handeln Moskaus: binnen eines Jahres den Verbrauch von russischem Öl/Gas um 5% senken!

Zur Überschrift demnächst mehr!

Auch Professor Haller definiert Narzismus in erster Linie mit Egoismus!
Tele-Akademie (Telekolleg) 16.2.2014, 06:45 Uhr | Tele
www.tele.ch/tv-programm/sendung/81909441-tele-akademie
Prof. Dr. Reinhard Haller: Die Narzissmusfalle Anleitung zur Menschen- und Selbsterkenntnis. Telekolleg, D/CH 2014. 16.2.2014, 06:45 - 07:30 Uhr. Sender: ...
 Siehe die hinterhältigen Euro-Austrittsforderungen von CSU/FDP/CDU-Politikern ...
Mit herzlichen Grüßen Thomas Karnasch

Krim-Machthaber machen geplantes Referendum praktisch schon jetzt unrechtmäßig und damit ungültig!

Die Politiker-Elite innerhalb der Russischen Föderation hat offenbar kaum über den
möglichen außenpolitischen Schaden sinniert. Dieser dürfte schon jetzt enorm sein.
Auch darum sollte auch die Regierung in Moskau besser tief durchatmen und sich
für eine Absetzung des für kommendes Wochenende geplanten Referendums einsetzen.
Die unten folgende Überschrift belegt doch praktisch, dass die Krim-Machthaber sehr
wohl in engerem Kontakt mit Moskau stehen müssen, um eben den geplanten Anschluss
an die Russische Föderation weiter erläutern zu können!
Mit herzlichen Grüßen Thomas Karnasch


Krim-Führung kündigt schnellen Beitritt zu Russland an
Flaggen von Russland und der Ukraine
Vor Referendum zum Anschluss an Russland

Krim-Führung kündigt schnellen Beitritt an

Eine Woche vor dem umstrittenen Referendum über den Anschluss der Krim an die Russische Föderation hat die politische Führung der Halbinsel einen schnellen Beitritt angekündigt. Der Übergangsprozess in eine neue Rechtsprechung sei zwar "kompliziert". Er gehe aber davon aus, "dass alles noch im März gelingt", sagte der Vorsitzende des prorussischen Regionalparlaments, Wladimir Konstantinow, nach Angaben der Agentur Itar-Tass. Er versprach den Lehrern, Ärzten, Soldaten, Polizisten und anderen Beamten auf der Krim, dass sich deren Einkommen in Zukunft im Schnitt vervierfachen werden.
Martin Schulz (Bildquelle: dpa)
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Die EU wird ein Auseinanderfallen der Ukraine nicht hinnehmen, sagte Parlamentspräsident Schulz.
Die EU werde ein Auseinanderfallen der Ukraine nicht hinnehmen, sagte hingegen Parlamentspräsident Martin Schulz der "Bild am Sonntag". Um zu einer Lösung der Krise beizutragen, sprach sich der SPD-Politiker für eine Bestandsgarantie der russischen Schwarzmeerflotte auf der Halbinsel aus. Sollte Russland nicht den Weg an den Verhandlungstisch mit der Ukraine finden, werde die EU die Sanktionen gegen Russland verschärfen. Was auf der Krim geschehe, sei "ein Bruch des Völkerrechts".

USA und Frankreich drohen mit weiteren Sanktionen

Zuvor hatten bereits US-Präsident Barack Obama und der französische Staatschef François Hollande nach einem Telefonat weitere Sanktionen gegen Russland ins Spiel gebracht. Beide Politiker forderten die Regierung in Moskau auf, die "seit Ende Februar auf die Krim geschickten Truppen abzuziehen". Außerdem müsse Russland alles tun, um den Zugang internationaler Beobachter auf die ukrainische Halbinsel zu ermöglichen.
Sollte es keinen Fortschritt in diesem Sinne geben, würden weitere Sanktionen ergriffen, hieß es weiter. Diese würden die "Beziehungen zwischen der internationalen Gemeinschaft und Russland spürbar treffen".
Neben Hollande telefonierte Obama außerdem mit dem britischen Premier David Cameron und Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi. Außerdem sprach er in einer Konferenzschalte mit den Präsidenten von Litauen, Estland und Lettland.

Lawrow fordert Untersuchung der Schüsse auf dem Maidan

Russlands Außenminister Sergej Lawrow forderte unterdessen eine Untersuchung zu den tödlichen Schüssen während der Straßenschlachten in der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Diese solle von der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) durchgeführt werden. Bei den Protesten der pro-europäischen Opposition auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew, die zum Sturz von Präsident Viktor Janukowitsch führten, waren Mitte Februar mindestens 82 Menschen getötet und hunderte verletzt worden. Vielen der Opfer wurde nach Angaben von Ärzten gezielt in Kopf und Brust geschossen. Augenzeugen berichteten von nicht identifizierten Scharfschützen auf Hausdächern rund um den Platz. Die damalige Opposition machte Mitglieder der Sondereinheit "Berkut", die später aufgelöst wurde, für die Schüsse verantwortlich. Die damalige Regierung unter Janukowitsch hingegen beschuldigte radikale Demonstranten.
OSZE-Beobachter am Zugang zur ukrainischen Halbinsel Krim. (Bildquelle: AFP)
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OSZE-Beobachter am Zugang zur ukrainischen Halbinsel Krim.
OSZE-Beobachtern war am Samstag erneut der Zugang zur Krim verwehrt worden. Die knapp 50 Experten aus 28 Ländern sollen Angaben überprüfen, wonach Russland seit dem 24. Februar in großem Umfang zusätzliche Truppen auf die Krim verlegt hat. Nach Angaben der Ukraine wurden die Tausenden bereits auf der Krim stationierten Soldaten um weitere 16.000 verstärkt. Moskau bestreitet das: Die Bewaffneten in Uniformen ohne Hoheitsabzeichen, die auf der Halbinsel anzutreffen sind, seien einheimische "Sicherheitskräfte".

Ukrainische Fernsehsender auf der Krim abgeschaltet

Die "Sicherheitskräfte" sollen in den vergangenen Tagen immer wieder Journalisten verprügelt haben. Einem Team der Nachrichtenagentur AP wurde nach eigenen Aussagen die technische Ausrüstung abgenommen. Die Ausstrahlung des Programms ukrainischer Fernsehsender sowie des einzigen unabhängigen Senders auf der Krim wurde auf der Halbinsel im Laufe des Tages eingestellt. Stattdessen sind auf den Frequenzen nun russische Sender zu empfangen.
Lage auf der Krim bleibt angespannt
tagesthemen 22:30 Uhr, 08.03.2014, Stephan Stuchlik, ARD Moskau zzt. Simferopol
Stand: 09.03.2014 05:00 Uhr

Konflikt in der Ukraine: Krim-Regierung ruft Putin um Hilfe an

Getty Images
Die Krise auf der Krim spitzt sich zu: Der Premier der Halbinsel bittet Russland um Unterstützung "bei der Friedenssicherung". Er übernahm die Kontrolle über Flotte, Polizei und Innenministerium. Die Regierung in Kiew versetzte das Militär in der Region in Alarmbereitschaft.
Moskau - Wegen der angespannten Lage auf der ukrainischen Halbinsel Krim hat der neugewählte Regierungschef der autonomen Teilrepublik um die Unterstützung Russlands gebeten. "Aus Verantwortung für das Leben und die Sicherheit der Bürger bitte ich den russischen Präsidenten Wladimir Putin um Hilfe bei der Sicherung von Frieden und Ruhe auf dem Gebiet der Krim", sagte Sergej Aksjonow in einer von örtlichen Medien verbreiteten und im russischen Fernsehen ausgestrahlten Botschaft. Moskau reagierte bislang nicht direkt auf die Bitte, ließ aber mitteilen, man werde das Ersuchen prüfen.
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Die neue Regierung in der Ukraine wiederum versetzte das Militär auf der Krim in Alarmbereitschaft. Russland habe zuletzt 6000 zusätzliche Soldaten in die Region verlegt, erklärte am Samstag das Verteidigungsministerium in Kiew zur Begründung. Dafür gibt es allerdings noch keine Bestätigung aus Moskau. Am Freitagabend war die Rede davon, dass bis zu 2000 russische Soldaten auf einem Luftwaffenstützpunkt auf der Krim gelandet seien. Danach hatte US-Präsident Barack Obama Putin mit deutlichen Worten vor einer Verletzung der Souveränität und territorialen Integrität der Ukraine gewarnt.
Krim-Regierungschef übernimmt Befehlsgewalt
Der neue Regierungschef auf der Krim hat nach eigenen Angaben zudem vorübergehend die Befehlsgewalt übernommen. Die Truppen des Innenministeriums, des Geheimdienstes SBU sowie die Flotte, der Zivilschutz und andere Dienste hätten nun seinem Kommando zu folgen, teilte Aksjonow am Samstag der Agentur Interfax in Moskau mit. "Wer nicht einverstanden ist, den bitte ich, den Dienst zu verlassen", sagte er.
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9  Bilder
Ukraine: Die Krise auf der Krim
Aksjonow warf der ukrainischen Regierung in Kiew vor, die Verfassung der Autonomen Krim-Republik zu verletzen. So sei ohne Mitsprache der Krim-Führung etwa ein neuer Polizeichef ernannt worden, kritisierte der Politiker. Die Russen selbst hatten sich zuvor vehement gegen den Vorwurf der neuen ukrainischen Regierung in Kiew gewehrt, auf der Halbinsel Krim eine Militärintervention vorzubereiten. "Wir haben einen Vertrag mit der Ukraine über die Präsenz der russischen Schwarzmeerflotte. Und wir handeln im Rahmen dieser Vereinbarung", sagte der russische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Witalij Tschurkin.
Die Ukraine hatte Russland massive Grenzverletzungen auf der Krim vorgeworfen. "Wir betrachten das als Aggression", sagte der ukrainische Botschafter Jurij Sergejew am Freitag (Ortszeit) nach einer eilig anberaumten Sondersitzung des Uno-Sicherheitsrats. "Deshalb ruft die Regierung meines Landes die Vereinten Nationen auf, diese Verletzungen zu verurteilen." Am Samstag teilte der ukrainische Regierungschef Arsenij Jazenjuk mit, Kiew werde sich nicht von Russland "provozieren lassen".
Der Sicherheitsrat konnte sich auf seiner Dringlichkeitssitzung jedoch nicht auf eine gemeinsame Position festlegen. Die litauische Ratsvorsitzende Raimonda Murmokaite stellte im Anschluss immerhin fest, dass sich die Mitglieder für die Unterstützung der territorialen Integrität der Ukraine und für einen Dialog ausgesprochen hätten. Die US-Gesandte Samantha Power rief zu einer "dringenden internationalen Vermittlungsmission" auf, "um die Lage zu deeskalieren". Russlands Botschafter Tscharkin sprach sich aber gegen eine "aufgezwungene" Vermittlung aus.
Widersprüchliche Angaben zu russischen Flugzeugen
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Die Krise auf der Krim hat sich zugespitzt, seit der prorussische Präsident Wiktor Janukowitsch nach monatelangen Massenprotesten am vergangenen Wochenende abgesetzt wurde. Auf der überwiegend von ethnischen Russen bewohnten Halbinsel hatten prorussische Milizen zunächst den Sitz von Regionalregierung und Regionalparlament besetzt. Am Freitag übernahmen Soldaten in einheitlichen Uniformen, aber ohne nationale Erkennungszeichen dann auch vorübergehend die Kontrolle über zwei Flughäfen. Am Freitag hatten ukrainische Behörden berichtet, in dem Autonomen Gebiet seien russische Militärflugzeuge vom Typ Iljuschin Il-76 mit insgesamt rund 2000 Soldaten gelandet. Über die Anzahl der Maschinen liegen widersprüchliche Berichte vor. Ein Sprecher der ukrainischen Grenzsicherung sprach AP zufolge von acht Transportflugzeugen. Diese seien am Freitag überraschend in der Ukraine angekommen und erhielten eine Landeerlaubnis für die Luftwaffenbasis Gwardeiskoje im Norden von Simferopol. Die Insassen der Flugzeuge hätten es abgelehnt, sich zu identifizieren, sagte der Sprecher.
Die russische Nachrichtenagentur Interfax hatte hingegen gemeldet, dass 13 russische Flugzeuge mit jeweils 150 Einsatzkräften auf der Militärbasis gelandet seien. Nach Angaben eines Pentagon-Mitarbeiters habe Russland "mehrere hundert" Soldaten auf die Krim geschickt, berichtet AFP. Russland habe die Vereinigten Staaten nicht im Vorfeld über den Schritt informiert.
hpi/fab/dpa/Reuters/AFP/AP
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1. optional
darthkai 01.03.2014
2. War es das, was Merkel und Steinmeier im Sinn wollten ?
topodoro 01.03.2014
3. Putin führt einen Angriffskrieg
demokratie-troll 01.03.2014
4. Krim zurückholen
Miach 01.03.2014
5. Republik Krim
joachim.wagner 01.03.2014
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Regierungschef einer Übergangsregierung: Arsenij Jazenjuk
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Hauptstadt: Moskau
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Wladimir Putin
Regierungschef: Dmitrij Medwedew
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MEHR AUS DEM RESSORT POLITIK

Samstag, 8. März 2014

Interessanter Gedanke vom Außenminister der Rusischen Föderation, Sergej Lawrow

Dieser spricht sich dafür aus, ohne gegenseitige Beschuldigungen eine Lösung zu
finden. Dann ist es doch aber erforderlich, mögliche Anlässe für Beschuldigungen
aus dem Weg zu räumen. Diese gilt es also erforderlicherweise erst mal schriftlich
festzuhalten.
Grauselig ist zum Beispiel, dass das russische Staatsfernsehen nicht nur die Bürger
in der Russischen Föderation derart inakzeptabel beschallt um nicht zu sagen
aufheizt. Jedenfalls vermitteln die übermittelten Informationen, die bedauerlicherweise
ein für ein Referendum doch selbstverständlich nötiges bemüht objektives Informieren
eben nicht bestätigen können, deshalb den ernsten Eindruck, dass das Referendum
dann auch aus diesem Grunde nicht rechtmäßig wird sein können!
Darüber hinaus ist es doch ebenso zwingend erforderlich, dass z.B. die auch in
Fernsehbildern übermittelten Eroberungsfeldzüge gegen ukrainische Militär-
einrichtungen zu unterlassen haben!
Fazit schon bishier:
Das Referendum sollte besser verschoben werden - um dringendst die erforderlichen
Rahmenbedingungen bzw. Voraussetzungen abzuklären, schriftlich festzuhalten und zu
veröffentlichen!
Das von seiten von Moskau offenbar immer noch keine Aufforderung an die russischen
Rädelsführer besonders auf der Krim ausgesprochen wurde, deutet ärgerlicher Weise an,
dass das Moskau nicht wirklich ungelegen kommt.
Bedenklich:
Wenn besonders die russischstämmigen Rädelsführer auf der Krim auch einen russischen
Pass besitzen, dann muss Moskau diese im Grunde unverzüglich diese zur Ordnung rufen!
Mit herzlichen Grüßen Thomas Karnasch

P.S. Sehr gut und wichtig, dass der Präsidentder Russischen Föderation, Wladimir Putin,
klargestellt hat, dass das Ergebnis des Referendums verbindlich ist. Sofern es allerdings
überhaupt rechtmäßig sein kann bzw. dann ist!

Freitag, 7. März 2014

Kann gut sein, dass Moskau und ihre Krim-Machthaber ein Desaster erleben!

Das Wohl der Menschen auf der Halbinsel Krim ist wohl viel zu ungenügend
berücksichtigt. Der angeblich stellvertretende Ministerpräsident auf der Krim
kündigt vollmundig ein zeitliches Vorziehen des geplanten Referendums an, um
im nächsten Satz hinzuzufügen, dass der Beschluss der Krim-Machthaber so
oder so seine Gültigkeit haben wird.
Es kann also gut sein, dass die Menschen auf der Krim jetzt misstrauischer
werden, wegen des augenscheinlich autoritären Führungsstils auch seitens der
Krim-Machthaber. Nach dieser beinah vollständig auf den Kopf gestellten
Situation auf der Krim, durch das über die Köpfe der Krim-Bevölkerung
hinwegdiktieren der kleinen und großen Putins, stellen nach historischen
Gesichtspunkten doch in Wirklichkeit die Krim-Machthaber mehr die
Besatzer dar und die beherzt friedlichen regulären ukrainischen Soldaten in
ihren territorialen Stützpunkten vielmehr die rechtmäßige Schutztruppe der
Krim-Bevölkerung.
Ohne umfassende Aufklärung der Krim-Bevölkerung und darüber hinaus
(k)ein Referendum, was nach der veränderten Situation von gestern dann
in Wirklichkeit keines ist, wird nicht nur eine mehrheitliche Ablehnung durch
das Referendum wahrscheinlicher, sondern auch zunehmender Widerstand
gegen die offensichtlich sehr persönlichen Macht-Interessen nicht nur der
Krim-Machthaber.
Mit herzlichen Grüßen Thomas Karnasch

Sonntag, 2. März 2014

Internationale Staatengemeinschaft muss aus Kreml-Aggression wahrnehmbar deutliche Konsequenzen ziehen!

1.
Die internationale Staatengemeinschaft ist dazu verpflichtet, auch diese Form
von Terrorismus mit deutlichen Worten und Konsequenzen nicht einfach so
geschehen lassen!
Schließlich berufen sich bzw. gründen Terroristen immer wieder ihr Handeln
auf ähnlich egozentrisches Handeln von Diktaturen, Autokratien, aber auch Staatsregierungen!
2.
Es muss von seiten der internationalen Staatengemeinschaft energisch eine
Initiative in die Welt getragen werden, die letztendlich auch die Aberkennung
des von Moskau wahrgenommenen und beanspruchten Veto-Rechts in einem
ersten Schritt beinhaltet. Nach möglichst breiter Verurteilung duch die UN!
3.
So lange Putin, Lawrow & Co im Kreml in Moskau an der Macht sind, keine
internationalen Sportereignisse mehr an die Russische Föderation vergeben!
4.
Alle in die Russische Föderation vergebenen internationalen Sportveranstaltungen,
deren Veranstaltung erst nach 2014 ansteht, dort absagen und an Sportstätten in
anderen Staaten vergeben!
5.
Allen Agressor-Regimen, die in Zukunft ähnlich machtversessen u.a. in anderen
Staaten einfallen, muss praktisch das Gleiche widerfahren!
6.
Dazu haben jetzt die vermeintlich kleinen Staaten die Gelegenheit, gemeinsam
gegen vermeintlich große Staaten vorzugehen und in einem ersten Schritt eine
Zweidrittel-Mehrheit innerhalb der internationalen Staatengemeinschaft zu
organisieren, um erste dringend notwendige dahingehende Schritte vorzubereiten!
Mit herzlichen Grüßen Thomas Karnasch